Im ArbeitsalltagVom unübersichtlichen Eingang zur geprüften Übergabe.
01ALBIS und M1 PRO nicht gleichsetzen
Zur Bestandsaufnahme gehören Produktname, Version, Module und Betreuungspartner. CGM bietet eigene Zusatzprodukte etwa für Telefon, OnlineRezeption und Dokumentation. Erst wenn klar ist, welche Funktionen in Ihrer Installation vorhanden sind, lässt sich eine sinnvolle Ergänzung bestimmen. Ein allgemeiner CGM-Name reicht dafür nicht.
02Arztbriefe und Formulare getrennt behandeln
Bei einem Arztbrief stehen Herkunft, Datum und Patientenbezug im Vordergrund. Ein Formular benötigt dagegen eine Prüfung auf die vereinbarten Pflichtangaben. Die KI kann beides vorbereiten, ohne aus einem fehlenden Formularfeld einen medizinischen Befund abzuleiten. Jede Zusammenfassung bleibt auf das Original zurückführbar.
03Mehrdeutige Zuordnung anhalten
Ein identischer Nachname reicht nicht für die Ablage. Auch widersprüchliche Datumsangaben, unlesbare Scans und mehrere mögliche Akten werden als Prüfaufgabe behandelt. Der Mitarbeiter entscheidet, welche Quelle zum richtigen Patienten gehört. Der ungeklärte Zustand muss erhalten bleiben, wenn keine eindeutige Antwort möglich ist.
04Rückrufaufgaben mit Bearbeitungsstand führen
Eine Rückrufliste braucht mehr als einen Namen: Anlass, erlaubter Rückrufkontakt, zuständige Person und den Bearbeitungsstand. Erledigte und weitergeleitete Aufgaben werden unterscheidbar gehalten. Gesundheitsbezogene Rückfragen laufen nach der Praxisregel zum qualifizierten Team, nicht in eine automatische Antwortschleife.
05Den tatsächlichen Übergabeweg abnehmen
Wir prüfen gemeinsam, ob ein Herstellerweg, ein zulässiger Import oder eine manuelle Übernahme aus einem fertigen Entwurf passt. Testfälle umfassen doppelte Dokumente, korrigierte Zuordnungen und fehlende Berechtigungen. Ein direkter Schreibzugriff auf ALBIS oder M1 PRO wird erst nach konkreter Prüfung vereinbart.